Ein früher Storch…

Weißstorch in Holtgast

Weißstorch in Holtgast

Dieser Weißstorch hält sich seit einigen Tagen in Holtgast auf. Anfang März ist ein frühes Ankunftsdatum für Störche. Die sog. „Weststörche“ (westlich der Elbe) überwintern überwiegend in Spanien und Portugal bis nach Nordafrika und profitieren im Winter von offenen Müllkippen und Reisfeldern. Die wesentlich zahlreicheren „Oststörche“ fliegen bis nach Südafrika. In Westeuropa sind die Brutzahlen dramatisch eingebrochen, was wohl mit an der Industriealisierung der Landwirtschaft und Trockenlegung ganzer Landstriche zusammenhängt. Im übrigen Europa haben die Bestände seit 25 Jahren stark zugenommen, der Weißstorch ist also keine gefährdete Vogelart.

Hornissenspeisung

Hornissen, "Brummer" und Schmetterling saugen Birkensaft

Hornissen, "Brummer" und Schmetterling saugen Birkensaft

Jetzt im Herbst lösen sich die Hornissenvölker langsam auf, in wenigen Wochen werden alle  Arbeiterinnen bis auf die Königinnen gestorben sein. Diese Arbeiterinnen saugen an einer Birke an Bohrlöchern Birkensaft, einträchtig mit einem dicken Brummer und einem Schmetterling. Die Hornissen sind völlig friedlich nicht angriffslustig.

Graugänse zwischen Pingsterbloem

Dieses Bild wurde von Eilert speziell für Friederike fotografiert. Friederike mag Gänse, nicht im Kochtopf, sondern draußen in der Natur.

Graugänse im Wiesenschaumkraut

Graugänse im Wiesenschaumkraut

Diese wilden Graugänse wurden zwischen Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis), auf ostfriesisch Pingsterbloem, also Pfingstblumen, fotografiert. Friederike hat sich sehr über das Bild gefreut und möchte nun, dass es jeder sehen kann, der möchte.

Das schöne Bild einer feuchten Wiese kann aber schon bald Vergangenheit sein:

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Nilgans auf Dalben

Nilgänse (Alopochen aegyptiacus) sind als Wildvögel relativ „neu“ in Deutschland, ausgebüxt aus Gefangenschaftshaltung vermehren sie sich jetzt auch in Mitteleuropa. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt auf dem afrikanischen Kontinent bis nach Südafrika, früher sollen sie auch auf dem Balkan heimisch gewesen sein. Sogar in ägyptischen Begräbnisstätten aus der Pharaonenzeit hat man ihre bildlichen Darstellungen nachgewiesen. Diese hier brütet statt auf Bäumen, wie es sich für Nilgänse eigentlich gehört, in luftiger Höhe eines Pegels in der Ems bei Petkum.

Nilgans brütet auf einem Pegel in der Ems bei Petkum

Nilgans brütet auf einem Pegel in der Ems bei Petkum

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