Die Medien berichten, dass US-Präsident Donald Trump die bisher vom Pentagon (United States Department of War, bis September 2025 Department of Defense) geheimgehaltenen Akten zu Unbekannten Flugobjekten (UFOs, heute UAPs genannt=Unidentified Anomalous Phenomena) freigeben wird. Angeblich sei das die Reaktion auf ein launiges Statement von Ex-Prädsident Obama in einem Fernsehinterview, in dem er die Existenz von Aliens nicht ausschloss , obwohl er nicht daran glaube. Trump warf ihm daraufhin „Geheimnisverrat“ vor. Er hätte das nicht tun sollen, er habe geheime (classified) Informationen weitergegeben, so Trump.
Nur ist der Druck auf die Regierung, die bisher aus nationalen Sicherheitserwägungen unter Verschluss gehaltenen Akten freizugeben, schon viel älter. Die Sache nahm richtig Fahrt auf, als der frühere Geheimdienstoffizier David Grush 2023 vor einem Ausschuss des US-Kongresses über Augenzeugenberichte von Militärangehörigen aussagte, die während ihres Dienstes unbekannte Flugobjekte mit unglaublichen Flugmanövern gesehen hatten und bei Androhungen von Sanktionen nicht darüber berichten durften. Der US-Kongress ist das gesetzgebende Zweikammerparlament der USA und befindet sich im Kapitol in Washington.

2017 von der New York Times veröffentlicht, freigegeben vom US-Verteidigungsministerium: FLIR-Aufnahme (Forward Looking Infrared Radar ) aus einem Kampfjet des US-Flugzeugträgers Nimitz, aufgenommen 2004 vor der Westküste der USA, ein Tic TAc-förmiges UAP von ewa 6m Länge, das ohne erkennbare Steuerelemente oder Antriebe unglaubliche Flugmanöver vollführte.
Im September 2025 wurden von dem Kongressausschuss Zeugen unter Eid angehört, die über ihre UAP-Sichtungen berichteten. Sie forderten mehr Transparenz und wollten erreichen, keine Repressionen von ihren Vorgesetzten hinsichtlich ihrer Karriere als „Whistleblowers“ mehr fürchten zu müssen.
Seit Jahren gibt es Hinweise, dass die US-Luftwaffe mit privaten Luftfahrtfirmen am „Reverse Engineering“ arbeitet. der berühmt-berüchtigte „militärisch-industrielle Komplex“. Man versuche, aus havarierten und geborgenen UAPs Erkenntnisse über deren Antriebe und die Technik der Aufhebung der Schwerkraft zu erlangen und diese nachzubauen, das „Legacy-Program“.
In der Vergangenheit haben die Verantwortlichen im Pentagon zu den UAP-Vorkommen die Medien und auch den Kongress belogen und die Öffentlichkeit desinformiert, ein gravierender Verstoß gegen die Verfassung der USA, lautet der Vorwurf von Insidern.
Man darf gespannt sein, ob Präsident Trump tatsächlich alle Akten freigeben wird, oder nur ein paar Brocken für die Öffentlichkeit. Der Widerstand gegen die Aktenfreigabe im Pentagon soll aus nationalen Sicherheitsbedenken und aus religiösen (!) Erwägungen enorm sein.
Sicher ist nun, dass UFO-Sichtungen keine Hirngespinste von „Verschwörungstheoretikern“, sondern real sind.
Literaturhinweis:
Dez. 2025: Interview zur Freigabe (disclosure) von UAP-Akten: Lue Elizondo sends UAP letter to President Trump. Did he read it?
