Saudische Antwort auf „Fitna“

Kein Aprilscherz: Am 01. April 2008 bekam Geert Wilders die Antwort auf seinen heftigen Anti-Islam-Film „Fitna“.
Fitna Schism “ (The Bible Version of Fitna) heißt dieser Kurzfilm auf „You Tube“ von Raid al-Saed aus Saudi- Arabien. Einer Reporterin der saudischen Zeitung „Arab News“ sagte der Internet-Autor Raid al-Saed (33), er habe den Film produziert, um zu zeigen, dass es einfach sei, Vorurteile und Hass zu erzeugen, wenn man willkürlich Zitate aus einem heiligen Buch mit Bildern von Gewalt illustriere.

Mich gruselt´s, wenn ich an die Metzeleien denke, die im Namen Allahs , Jahwes oder Christi verübt wurden oder verübt werden, im 21. Jahrhundert! Irgendwo ist das Zeitalter der Aufklärung steckengeblieben. Da war uns der alte Lessing mit seinem Stück „Nathan der Weise“ und der darin enthaltenen Ringparabel schon im 18. Jahrhundert weit voraus.

Viel Lärm um „Fitna“

Wie immer man auch Geert Wilders provokante Anti-Islam-Collage „Fitna“ mit realen Bildern aus der Hassprediger- und Terror-Welt bewertet: Auf der Strecke geblieben ist die Meinungs- und Informationsfreiheit. Liveleak hat den Kurzfilm vom Server genommen: “Following threats to our staff of a very serious nature, and some ill informed reports from certain corners of the British media that could directly affect the safety of some some staff members, Liveleak has been left with no other choice but to remove Fitna from our servers.”

Der Publizist Hendryk M.Broder hat zu „Fitna“ eine dezidierte Meinung, die er im Deutschlandradio kundtat: “Das Problem liegt nicht bei Wilders. Das Problem liegt darin, dass die sogenannte Religion des Friedens ein Problem mit der Gewalttätigkeit hat und wir davon wenig Kenntnis nehmen wollen.” Dann warten wir mal die inszenierten Proteste ab.