Integrativer Maskenball in Wittmund

Bildzitat (Ausschnitt), Anzeiger für Harlingerland, Wittmund, 22. Sept. 2018

Gegen „interkulturelle“ Arbeit für echte oder auch Scheinflüchtlinge ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden. Aber so? Zwei deutsche Mitveranstalterinnen der gerade abgelaufenen „interkulturellen Woche“ im ostfriesischen Wittmund trugen laut Zeitungstext „arabische Kleidung“, gemeint ist das aus religiösen Gründen getragene Kopftuch (Hidschab, nach dem islamischen Gebot zur Verhüllung der Frau ), das Muslimas tragen. Die Dame mit dem türkisfarbenen Kopftuch ist Leonore Determann, AWO-Vorsitzende im LK Wittmund. Neben ihr die evangelische Pastorin und Psychologin Katharina Herresthal aus dem ev.-luth. Kirchenkreis Harlingerland.

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Rosa Luxemburg und PEGIDA

Bildzitat: u.a. Anzeiger für Harlingerland, Wittmund, 10. Januar 2015

Egal wie man zu „PEGIDA“ steht: Ein ganzseitige Anzeigentext des Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger, Helmut Heinen, der für Toleranz wirbt, entpuppt sich beim genauen Lesen  als Gegenteil dessen, was er als „Toleranz“ einfordert. Heinen versucht Teilnehmer von legalen, gewaltfreien Demonstrationen in die Nähe zu den Mördern der Mitarbeiter des Satireblattes „Charlie Hebdo“ zu bringen: „Lügenpresse“ – das ist ein Kampfbegriff aus Deutschlands dunkelster Vergangenheit. Perfide Propaganda der Pegida-Anführer, Ignoranz und unklare Ängste drohen hier, eine üble Allianz einzugehen. […] Bieten wir so allen Eiferern die Stirn, die im Namen von Religionen oder Ideologien pöbeln, Angst verbreiten und am Ende sogar morden.“

George Orwell lässt grüßen.  Heinen argumentiert infam. Weiterlesen

Viel Lärm um „Fitna“

Wie immer man auch Geert Wilders provokante Anti-Islam-Collage „Fitna“ mit realen Bildern aus der Hassprediger- und Terror-Welt bewertet: Auf der Strecke geblieben ist die Meinungs- und Informationsfreiheit. Liveleak hat den Kurzfilm vom Server genommen: “Following threats to our staff of a very serious nature, and some ill informed reports from certain corners of the British media that could directly affect the safety of some some staff members, Liveleak has been left with no other choice but to remove Fitna from our servers.”

Der Publizist Hendryk M.Broder hat zu „Fitna“ eine dezidierte Meinung, die er im Deutschlandradio kundtat: “Das Problem liegt nicht bei Wilders. Das Problem liegt darin, dass die sogenannte Religion des Friedens ein Problem mit der Gewalttätigkeit hat und wir davon wenig Kenntnis nehmen wollen.” Dann warten wir mal die inszenierten Proteste ab.