Rettung vor den Klimarettern

Es entbehrt nicht einer gewissen Komik und Ironie, wenn es bei arktischen Minusgraden in Kopenhagen  auf einer bizzaren Konferenz zur Rettung der Welt heiß hergeht, frierende Demonstranten gegen „global warming“ protestieren und hochdotierte Staatenlenker mit ihren Stäben über Zehntelgrade der zukünftigen Erderwärmung abstimmen wollen: Wettervorhersage per Handzeichen! Ganz nebenbei: „Klima“ ist das  statistische Ergebnis von 30 Jahren Wetteraufzeichnung; dass man also heute Wetter „schützen“ müsste, um in 30 Jahren oder eher Klimaänderungen per Abstimmung herbeizuführen,  ist das eigentlich Bizzare.

In Wirklichkeit geht es aber nur um das ganz große Geschäft mit dem Spurengas der Luft, dem CO2  (das dann alle Steuerzahler mitfinanzieren dürfen). Der Chef-Ökonom  der Deutschen Bank, Norbert Walter, hat am 12.11.2009 vorausschauend im „Rheinischen Merkur“ unverblümt auf den ökonomischen Punkt gebracht, worin die  Aufgabe  von Kopenhagen besteht: Es gehe um „die Einführung simulierter Eigentumsrechte an einer intakten Umwelt“. Also verwertbarer shareholder-value und Eigentumsrechte an Teilen der Atemluft, aber nur wenn sie aus industrieller Produktion stammen: Emissionshandel.  Damit wird wieder einmal klar, wem die Welt gehört und in Zukunft gehören soll, und die Bürger dieser Welt werden damit zu Geiseln der Politik, die mit heißer Luft beliebig an der  Steuer- und Abgabenschraube bei maroden Staatshaushalten drehen kann. Weiterlesen

Klima-Friedensnobelpreis: Alles Schwindel?

Was wollte uns das Nobelpreis-Komitee mit der Verleihung des „Friedens“-Nobelpreises an den US-Amerikaner Al Gore und das „Intergovernmental Panel on Climate Change“ (IPCC), also einer politisch gesteuerten UN-Arbeitsgruppe, sagen?
Dass die politische oder wissenschaftliche Propagierung des Schutzes von „Klima“ den Frieden sichert, oder dass der amtierende Präsident George W. Bush ein Umweltschwein ist? Weiterlesen