Die Vogelinsel Memmert, das letzte Abenteuer in Deutschland

In dieser dunklen Jahreszeit denke ich oft an die Tage auf Memmert. Wenn der Sturm ums Haus orgelt, fallen mir die Telefongespräche mit dem einsamsten, aber deswegen nicht unglücklichen Mann in Deutschland ein, der immer besorgt war, dass ihm die Winterstürme „seine“ Insel unterm Hintern wegspülten. Reiner Schopf war von 1973 bis 2003 mehr als dreißig Jahre lang Inselvogt und Vogelwart auf der kleinen Insel südwestlich von Juist im ostfriesischen Wattenmeer. Michael Schulte aus Berlin hat über Reiner Schopf ein Büchlein geschrieben: Insel-Liebe, menschenlos glücklich. Books on Demand, ISBN 3-8334-3244-6, 2005

Plattform_Memmert

Darin habe ich einen kleinen Beitrag veröffentlich, der aber wegen der Bilder nur verkürzt, ohne die Pointe wiedergegeben wurde. Nachfolgend der komplette Beitrag aus dem Jahr 2004 mit eigenen, bisher unveröffentlichten Bildern. Weitere Fotos, auch die leider schon etwas lädierten Dias, arbeite ich nach und nach ein. (Fotos (c): Schopf/Knake)

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Umweltpreis an Prof. Schellnhuber: Noch ein Unfehlbarer des politischen Klima-Kartells?

Noch ein Preis für einen Klima-Alarmisten: Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK), teilt sich mit drei weiteren Preisträgern den Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Höhe von 500.000 Euro. Am 28. Oktober wurde der Preis in Aachen verliehen.

Die Begründung im O-Ton des Geschäftsführers der DBU, Dr. Fritz Brickwedde: „Insbesondere durch die von Professor Schellnhuber entwickelten Modellierungsmethoden können wir das ‚Phänomen Klimawandel‘ heute besser verstehen und den Konsequenzen zielgerichtet begegnen. Mit unendlicher Energie und Ausdauer hat er als einer der Ersten nachhaltige Lösungen des Klimaproblems eingefordert und mit dem einzigartigen wissenschaftlichen Ruf seines Instituts die internationale politische Diskussion zur Lösung des Klimaproblems entscheidend geprägt.“ Weiterlesen

Moin, hier kommt der Netzauftritt von dwarsloper!

Ab heute meldet sich dwarsloper zu Wort.

Südlich der Linie Emden-Wilhelmshaven wird dieser Name kaum bekannt sein, aber es gibt ihn tatsächlich. Der Dwarsloper heißt wissenschaftlich Carcinus maenas, er wohnt im Wattenmeer, ist ungefähr fünfeckig, hat zwei kleine Antennenpaare, acht Beine (nein, kein Alien!) und zwei große Scheren, mit denen er auch zwacken kann.  Hin und wieder fährt der Dwarsloper aus der Haut, er häutet sich und lebt  anschließend in einem neuen Panzer. Mit langen Stielaugen beäugt er die Welt und bewegt sich dabei flink „dwars“:  schräg oder quer, wie das auf plattdeutsch heißt.  Er ist also eine Strandkrabbe, besser als  Krebs bekannt.

Der zweibeinige Dwarsloper heißt Manfred Knake, das bin ich. Ich bin ebenfalls Krebs, wohne in Ostfriesland nicht weit weg vom Wattenmeer und beobachte wie der Dwarsloper meine Umgebung sehr genau, wenn auch nicht mit Stielaugen.

Und einiges davon  ist es sicher auch Wert,  für die Blog-Welt festgehalten zu werden. Demnächst also mehr, auch aus den Niederungen der ostfriesischen Provinz und aus dem globalen Dorf.