Geflügelter „Alien“ im Garten

Birkenblattwespe, Fot (C): Jutta Funda

Birkenblattwespe, Foto (C): Jutta Funda

Dieser „Alien“ im Garten ist eine Birkenblattwespe (Cimbex femoratus), die sich, wie ihr Namen sagt, auf Birken aufhält, überwiegend im Kronenbereich. Deshalb sieht man diese Insekten auch nicht häufig, nur wenn sie sich die Niederungen des Gartenlebens verirren.  Das imposante Insekt erreicht fast eine Länge von drei Zentimetern, tut aber niemanden was. Sie saugt ganz harmlos Birkensaft aus den Blättern.

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Frostschaden

Frostgeschädigter Walnussbaum

Frostgeschädigter Walnussbaum

Walnussbäume mögen keine Spätfröste, das kann sich für die Bäume sogar tödlich auswirken. Dieser Nussbaum zeigt sein Leiden deutlich: Ein kurzer, aber heftiger Nachtfrost Anfang Mai ließ fast alle frisch ausgetriebenen Blätter erfrieren, sichtbar an der Schwarzfärbung. Langsam erholt sich der Baum aber wieder und treibt neue Blätter aus. Gute Besserung!

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Ein früher Storch…

Weißstorch in Holtgast

Weißstorch in Holtgast

Dieser Weißstorch hält sich seit einigen Tagen in Holtgast auf. Anfang März ist ein frühes Ankunftsdatum für Störche. Die sog. „Weststörche“ (westlich der Elbe) überwintern überwiegend in Spanien und Portugal bis nach Nordafrika und profitieren im Winter von offenen Müllkippen und Reisfeldern. Die wesentlich zahlreicheren „Oststörche“ fliegen bis nach Südafrika. In Westeuropa sind die Brutzahlen dramatisch eingebrochen, was wohl mit an der Industriealisierung der Landwirtschaft und Trockenlegung ganzer Landstriche zusammenhängt. Im übrigen Europa haben die Bestände seit 25 Jahren stark zugenommen, der Weißstorch ist also keine gefährdete Vogelart.
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Segelschulschiff „Gorch Fock“: Offener Brief der Stammbesatzung

Das mit der Presse und deren angeblicher „Freiheit“ ist so eine Sache in diesem Land. Einseitigkeit, Vorverurteilungen, Halbwahrheiten, mangelnde Recherche und Boulevard bis in die sog. „Qualitätsblätter“ sind heute alltäglicher Lesestoff.

Aktuell sind die Vorgänge in der Bundeswehr, besonders die auf dem Segelschulschiff „Gorch Fock“ die neue Sau im Dorf. Wer will tatsächlich als Zuschauer beurteilen, was da an Bord wirklich abgelaufen ist. Spannungen zwischen der Stammbesatzung und den Offiziersanwärterinnen und Offiziersanwärtern, den „Kadetten“ also; ein zu rauer Umgangston, „sexuelle Belästigungen“ gar? Zu meiner Bundeswehrzeit bei der Luftwaffe war der Ton, zumindest in der Grundausbildung“ auch ohne aufentern in die Takelage extrem rau. Als übelste Schleifer gerierten sich die Gefreiten des Stammpersonals der Ausbildungseinheit, die gerade mal ein halbes Jahr Soldat waren.

Frauen gab es damals in der Bundeswehr noch nicht, und an Bord sollen sie Unglück bringen, sagt eine alte Seefahrerweisheit. Dennoch: Auch die Stammbesatzung der „Gorch Fock“ hat ein Recht, ihre Sicht der Dinge darzulegen, und das geschieht eben nicht in der gleichen epischen Breite, wie sich die Journaille in den Vorwürfen suhlt. Die öffentlich angeschlagene Stammbesatzung ignorierte den Dienstweg und veröffentlichte einen „Offenen Brief“ an den Verteidigungsminister zu Guttenberg, der hier ungekürzt nachzulesen ist:

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Artenschutz für Windkraftanlagen? „Schwarzstörche und Milane verdrängen Windräder“

Gelnhäuser Tageblatt , 15. Jan. 2011

Planer stellen im Birsteiner Bauausschuss Entwurf des neuen Flächenutzungsplan vor – Nur 320 Hektar bleiben für die Windenergienutzung Schwarzstörche und Milane verdrängen neue Windräder, 15.01.2011 – BIRSTEIN  […]

Liest man den ganzen Text wird deutlich, dass  Mitarbeiter des  Planungsbüros genau das Gegenteil von dem gesagt haben, was dem offenbar windbewegten Redakteur für seine Überschrift aus der Feder floss: Nicht Windräder verdrängen Schwarzstörche und Milane, sondern Milane und Schwarzstörche werden von Windkraftanlagen verdrängt (oder getötet)!

[…] Der Rotmilan etwa reagiere ausgesprochen empfindlich, er führe zusammen mit dem Mäusebussard die Statistik der „Schlagopfer“ durch die Rotorenblätter an. Unter Mitwirkung heimischer Naturschützer wurden auch Horste von Schwarzstörchen und Wespenbussarden gefunden. Um die Horste der genannten Arten gelte ein Tabubereich von 1000 Meter. „Eine solche Bestandsdichte an Rotmilanen wie in Birstein haben wir im Vogelsberg sonst nirgendwo gefunden“ […]

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