Die Kür nach dem Ei

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Raserei auf See: Havarie der „Polarstern“ vor Langeoog, viele Verletzte

Mit einem richtigen Schiff hat so ein Ding nur eins gemeinsam: es schwimmt, kann aber nur bis 2,50 m Wellenhöhe sicher eingesetzt werden, für die unberechenbare Nordsee also wenig geeignet.

„Polarstern“ auf der Ems

Der Hochgeschwindigkeitskatamaran „Polarstern“ der Reederei „AG Ems“ in Emden ist ein Graus für Sportbootfahrer: Mit ca. 40 Knoten, das entspricht 70 Stundenkilometer, kann dieses Doppelrumpfboot über See rasen. Dabei erzeugt es einen gewaltigen Schwell mit seinen vier Turbinen, die zusammen 10.000 PS leisten; da können kleine Boote in der Nähe ganz schön aus dem Gleichgewicht kommen. Die Antriebsturbinen saugen gewaltige Wassermengen an, die mit enormen Druck wieder ausgestoßen werden und den Katamaran antreiben, da ist nichts mit einem gemächlich rotierenden Schiffspropeller. Auch Meeressäuger oder flugunfähige mausernde Vögel können so einem Monstrum nur schwer ausweichen, das Problem ist bekannnt, genaue Opferzahlen gibt es nicht. Weiterlesen

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Altlasten-Paradies: Kormorane statt Marschflugkörper

In unmittelbarer Nähe der ehemaligen Anlagen der  „Heeresversuchsanstalt Peenemünde“ auf der Insel Usedom, wo im Zweiten Weltkrieg die sogenannten „Vergeltungswaffen“ V1 und V2 entwickelt wurden, siedelten sich in nunmehr friedlicheren Zeiten Kormorane an. Hier leben sie völlig ungestört im Naturschutzgebiet  „Peenemünder Haken“ in einem Bruchwald, der auf Munitions-Altlasten entstand.

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Un-Kraut

Früher war sie weit verbreitet, heute ist sie rar geworden: Die Saat-Wucherblume (Chrysanthemum segetum).

Durch Saatgutreinigung und Herbizide verschwand dieses typische „Ackerunkraut“ weitgehend aus der Landschaft. Regional wurden früher sogar Strafen für Bauern verhängt, wenn sie die Pflanzen nicht umgehend vernichteten. Diese Exemplare wurden auf einer Brachfläche mit Gras, Getreide und Raps im Landkreis Wittmund fotografiert.

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Salomons-Fresser

Bei uns im Garten wächst Weißwurz oder Salomonssiegel (Polygonatum), der nicht nur uns erfreut:

In jedem Jahr finden sich ab Mai/Juni kleine bläuliche Raupen auf den Pflanzen, die diese bis auf das Stielskelett abnagen. Blattwespen haben an dieser Wirtspflanze ihre Eier abgelegt, aus denen sich dann Afterraupen (Phymatocera aterrima) entwickeln, die sich an unserer Pflanzenpracht mästen. Im Juli verkrümeln sie sich im Boden, verpuppen sich dort und überwintern, bis daraus im darauffolgenden Jahr eine neue Wespengeneration entsteht.

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