Venezuela: Kidnapping für Öl

Ja, Venezuelas Staatspräsident Nikolas Maduro ist ein schlimmer Finger, ein Diktator. Ein anderer schlimmer Finger hat ihn und seine Ehefrau kidnappen und in die USA ausfliegen lassen. Bei diesem Überfall durch das US-Militär kamen u.a. Maduros Leibwächter und Zivilsten ums Leben. Völkerrecht? Geschenkt. US-Thinktanks haben sich dieses Szenario ausgedacht, das US-Militär hat ausgeführt. Maduro soll in den USA der Prozess gemacht werden. Warum nicht vor dem Internationalen Gerichtshof, den die USA nicht anerkennen? Warum wohl?

Dass es nicht um Drogenhandel geht, wie offiziell verlautet, ist ein Binse. Es geht ums Geschäft, ums Öl. Ginge es tatsächlich um Drogen, wären die USA längst in Mexiko, der Hochburg von Drogenkartellen einmarschiert. Mit Mexiko gibt es eine gemeinsame Grenze, mit Venezuela nicht. In wie viele Staaten mit schlimmen Fingern wollen die USA noch einmarschieren und den Weltpolizisten spielen oder sich Zugriff zu Rohstoffen verschaffen? Der Versuch des offenen oder verdeckten Regime-Change mit der Einsetzung von diktatorischen Regimes (!) durch die USA hatte bisher für die betroffenen Länder blutigste Folgen: z.B. Iran (1953), Irak (1963), Chile (1973), google weiß mehr.

Mehr zur Maduro-Entführung bei Global Bridge aus der Schweiz:

https://globalbridge.ch/venezuela-eskalation-mit-ansage-was-die-us-thinktanks-planten-wird-jetzt-realitaet/

und hier:  https://globalbridge.ch/venezuela-eine-kriegserklaerung-der-usa-an-die-ganze-welt/

Und hier die NachDenkSeiten dazu am 06. Januar 2026: Der US-Angriff auf Venezuela und das internationale Recht

 

Dieser Beitrag wurde unter Politik abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.