Viel Lärm um „Fitna“

Wie immer man auch Geert Wilders provokante Anti-Islam-Collage „Fitna“ mit realen Bildern aus der Hassprediger- und Terror-Welt bewertet: Auf der Strecke geblieben ist die Meinungs- und Informationsfreiheit. Liveleak hat den Kurzfilm vom Server genommen: “Following threats to our staff of a very serious nature, and some ill informed reports from certain corners of the British media that could directly affect the safety of some some staff members, Liveleak has been left with no other choice but to remove Fitna from our servers.”

Der Publizist Hendryk M.Broder hat zu „Fitna“ eine dezidierte Meinung, die er im Deutschlandradio kundtat: “Das Problem liegt nicht bei Wilders. Das Problem liegt darin, dass die sogenannte Religion des Friedens ein Problem mit der Gewalttätigkeit hat und wir davon wenig Kenntnis nehmen wollen.” Dann warten wir mal die inszenierten Proteste ab.

Ein Gedanke zu „Viel Lärm um „Fitna“

  1. Nicht jeder Schund lässt sich mit der Meinungsfreiheit legitmieren. Der Film klärt nicht auf, er polemisiert auf der untersten Stufe. Die filmische Leistung hätte einen Göbbels begeistert.

    Brutale Textstellen aus dem Koran aus dem Kontext zitieren und als „Beiweis“ für die Gewalttätigkeit des Islam anführen und gleichzeitig zum „herausreißen dieser Seiten“ auffordern ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. So etwas läßt sich auch en Masse in der Bibel wiederfinden. Und? Christen sind friedlicher? Oberchrist Bush erst recht? Da spielen sich selbsternannte Christen als die aufgeklärten Besserwisser gegenüber dem Islam auf. Da wird ein Feindbild mit diffusen Ängsten geschaffen.

    Frage: Wieviele moslemische Länder halten mit Militärgewalt westlich geprägte Länder besetzt? In wievielen Ländern im Westen muss man Angst haben z.B. bei einer Hochzeit von moslemischen Kampfverbänden aus der Luft angegriffen zu werden?

    Und nun mal andersrum betrachtet. Wer muss hier eigentlich vor wem Angst haben?

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