Das Neutralitätsgebot, die unparteiische Führung der Amtsgeschäfte für Beamte oder Angestellte im Öffentlichen Dienst, war wohl gestern. Auch Lehrkräfte sind gegenüber Schülern angehalten, nicht einseitig in eine politisch Richtung zu unterrichten. Diskutieren ja, aber nicht indoktrinieren. Aber genau das geschieht gerade: Mit einem umgebauten Polizeibus, der eine Gefängniszelle enthält, in die die lebensgroße Puppe der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel eingesperrt ist, touren Mitglieder des „Künstlerkollektivs“ vom „Zentrum für politische Schönheit“ („Politischer Widerstand für das 21. Jahrhundert: Die Macht der Geschichte als Waffe“) auf Anforderung einiger Schulen über Land und hetzen gegen die Schwefelpartei, dass es kracht.
In der Gefängniszelle des sog. „Adenauer-SRP+“- Busses kann man z.B. Fragen zu Weidels „braunen faschistischen Gesinnung und ihren Umsturzplänen“ stellen. Damit widerlegen sich die vorgeblich politisch Schönen selbst, sie haben von Geschichte keine Ahnung, die Aktion ist substanzlose Agitation und geschichtlicher Dünnpfiff, nur keine Kunst. Dieses „Künstlerkollektiv“ wurde auch schon von der Bundesregierung mit öffentlichen Mitteln gefördert!
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Tichys Einblick, 13. Mai 2026:
Wenn Schulen zu Antifa-Kampf-Arenen werden
„Zentrum für politische Schönheit“ schickt Alice-Weidel-Gefängnisbus an Schulen
Von Josef Kraus
An Schulen in Niedersachsen fährt ein Gefängnisbus mit Alice-Weidel-Puppe vor und es werden Anti-AfD-Sticker verteilt – eine „Kunstaktion“ des Zentrums für politische Schönheit. Bundesweit interessieren sich angeblich 800 Schulen für einen Besuch des „Gefängnisbusses“. Was als „Demokratiebildung“ verkauft wird, wirkt wie offene Indoktrination von Schülern. […]
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/zps-bus-schulen-afd/
