Massentötung von Graugänsen in den Niederlanden

Sie haben es gewagt und getan: Dreitausend Graugänse wurden auf der Insel Texel, die gerne von Vogelbeobachtern wegen ihres Artenreichtums besucht wird, während der Mauser zusammengetrieben und wie lästiges Ungeziefer umgebracht. Insgesamt sollen in diesem Jahr 6.000 Grau-, Bläss- und Nonnengänse (nicht „Brandgänse“, wie fälschlich berichtet wird) auf Anordnung der Provinzregierung Noord-Holland getötet werden. Hier zeigt die industrialisierte Landwirtschaft im Verbund mit der gnadenlosen Nutzungspolitik ihre hässliche Fratze: Nicht nur Wiesenvögel werden still und leise europaweit durch sehr frühe maschinelle Bodenbearbeitung an den Rand der Ausrottung gebracht, nun werden missliebige natürliche Weidegänger und Nahrungskonkurrenten offen und brutal umgebracht. Das ist eine neue Qualität der Artenvernichtung. Warten wir es ab, ob dies in Deutschland von der Landwirtschaft und Politik als Handlungsaufforderung gesehen wird, Hemmschwellen fallen schnell. Texel fällt für mich als Urlaubsort in Zukunft aus, weil man dort im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht.

Pressemitteilung des Komitees gegen den Vogelmord vom 18. Juni 2008

Texel: 3.000 Wildgänse vergast

Weiterlesen

WWF fordert Rülps- und Furzsteuer für den Klimaschutz – Nach Rinderwahn nun Klimawahn?

Da ist sie wieder, die Klima-Sau, nun in Gestalt einer Kuh, die erneut durch die Republik getrieben wird. Diesmal ist der Schweinetreiber der World Wide Fund for Nature (WWF), der in einem aktuellen Report (für wen?), „Klimaschutz im Rinderstall“ verlangt und das „Nachdenken“ über „Emissionssteuern“ fordert, im Klartext also noch mehr Abzocke wegen des grassierenden Klima-Wahns. Methan und Lachgas heißen nach CO2 nun die Zauberwörter, in diesem Falle gasförmige Emissionen der Landwirtschaft, einmal als Furz- und Rülpsgase des Weideviehs oder als Umwandlungsprodukte aus der Stickstoffdüngung. Weiterlesen