E.ON und die Windenergie: Flurschaden im Watt

Windenergie ist umweltfreundlich, sagt man. Wie das in der Realität aussieht, führte die Energiefirma E.ON im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer im Watt zwischen Norderney und Hilgenriedersiel vor. Hier verlegte das Unternehmen für Offshoretechnik Oceanteam im Auftrag von E.ON nach eigenen Angaben „naturverträglich“ ein nur 18cm dickes Stromkabel zur Anbindung des Offshore- Wind“parks“ Alpha Ventus vor Borkum.

EON Kabelanschluss alpha ventus Hilgenriederseiel 2008, Foto: Knake

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Moin, hier kommt der Netzauftritt von dwarsloper!

Ab heute meldet sich dwarsloper zu Wort.

Südlich der Linie Emden-Wilhelmshaven wird dieser Name kaum bekannt sein, aber es gibt ihn tatsächlich. Der Dwarsloper heißt wissenschaftlich Carcinus maenas, er wohnt im Wattenmeer, ist ungefähr fünfeckig, hat zwei kleine Antennenpaare, acht Beine (nein, kein Alien!) und zwei große Scheren, mit denen er auch zwacken kann.  Hin und wieder fährt der Dwarsloper aus der Haut, er häutet sich und lebt  anschließend in einem neuen Panzer. Mit langen Stielaugen beäugt er die Welt und bewegt sich dabei flink „dwars“:  schräg oder quer, wie das auf plattdeutsch heißt.  Er ist also eine Strandkrabbe, besser als  Krebs bekannt.

Der zweibeinige Dwarsloper heißt Manfred Knake, das bin ich. Ich bin ebenfalls Krebs, wohne in Ostfriesland nicht weit weg vom Wattenmeer und beobachte wie der Dwarsloper meine Umgebung sehr genau, wenn auch nicht mit Stielaugen.

Und einiges davon  ist es sicher auch Wert,  für die Blog-Welt festgehalten zu werden. Demnächst also mehr, auch aus den Niederungen der ostfriesischen Provinz und aus dem globalen Dorf.