„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus‘. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus. ‚“ (Ignazio Silone, *1900 +1978)
In Gießen geht es derzeit rund. Die AfD-Jugendorganisation will sich neu gründen, Die bisherige ehemalige Junge Alternative hatte sich im Frühjahr aufgelöst, nachdem sich die AfD von ihr getrennt hatte. Die heutige Gründungsversammlung wurde heute von Demonstrationen und Blockaden gegen die Gründung beeinträchtigt. Vermummte Mitglieder der Antifa prügelten auf einen AfD-Bundestagsgeordneten ein, der auf dem Weg zur Veranstaltung war. Blockaden, die am Weiterfahren hinderten, sind strafrechtlich zu verfolgende Nötigungen, unabhängig davon, wie man zur AfD oder deren Jugendorganisation steht. Orchestriert und angemeldet hatten die Demonstration die Partei Die Linke, die linke Organisation Attac und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Hessen/Thüringen. Nach den bisher veröffentlichten Bildern handelt es sich um viele Jugendliche, die an der Demo teilnahmen. Es kam bereits zu Gewalttätigkeiten gegen die Polizei und ein Kamerateam von Tichys Einblick:
Der Angriff auf Tichys Einblick: DGB hetzt Mob auf das TE-Team (auf der Startseite auf „Ich unterstütze bereits“ klicken, dann geht es kostenlos weiter).
Und weiter: Tichys Einblick, 29. Nov. 2025: Gießen und die Aushöhlung der Verfassung
Nachtrag 02. Dez. 2025:
Ein Redner des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) forderte die Demonstranten auf, das Tichy-Team am Drehen zu hindern, worauf das Team körperlich attackiert wurde. Die Polizei eskortierte das Team aus der Gefahrenzone. Da haben sich die angeblichen „Demokraten“ mal wieder entlarvt. Wer andere am Reden hindern will, gehört eher in die Reihe der Extremisten.
„Sie wenden genau die Methoden an, gegen die sie angeblich kämpfen“
Der DGB hat möglicherweise Probleme mit der Rechtsstaatlichkeit. Die Saat, die die Mainstreammedien jahrelang mit der Dämonisierung der AfD oder „gegen rechts“ gesät hat, ging wohl in Gießen gewaltsam auf.
Der Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher (SPD):
Vor der Veranstaltung der AfD-Jugend demagogisierte der Gießener Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher (SPD) das Vorhaben. Er versuchte, Druck auf die Betreiber der Hessenhallen, wo die Veranstaltung jetzt stattfindet, auszuüben. Er verlangte die Kündigung der Hallen für die AfD, um die Veranstaltung dort unmöglich zu machen. Nur: Der Bau der Hessenhallen wurde mit öffentlichen Mitteln gefördert, die Betreiber sind daher verpflichtet, politisch neutral zu sein. Die AfD ist keine verfassungsfeindliche Partei, darüber entscheidet nur das Bundesverfassungsgericht, niemand sonst. Und so trug der Oberbürgermeister dazu bei, dass gewaltbereite linke Demonstranten, die sonst den Rechtsextremismus im Lande heraufbeschwören, als Extremisten in der Stadt agierten.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund:
Ein anders Beispiel zur politischen Einstellung des DGB: Die Verurteilung des ehemaligen Polizeipräsidenten Oldenburgs, Johann Kühme (SPD) wegen des Verstoßes gegen das Neutralitätsgebot. Darüber wurde hier berichtet. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) im Deutschen Gewerkschaftsbund unterstützte Kühmes öffentliche Ausfälle unter Verletzung des Neutralitätsgebotes als Polizeipräsident und kritisierte das Urteil. Gehört der DGB bereits zu den Regierungsorganisationen?
Versammlungsgesetz:
§ 17a […]
(2) Es ist auch verboten, 1. an derartigen Veranstaltungen in einer Aufmachung, die geeignet und den Umständen nach darauf gerichtet ist, die Feststellung der Identität zu verhindern, teilzunehmen oder den Weg zu derartigen Veranstaltungen in einer solchen Aufmachung zurückzulegen.
- (vulgo: Vermummungsverbot)
§ 21 Wer in der Absicht, nicht verbotene Versammlungen oder Aufzüge zu verhindern oder zu sprengen oder sonst ihre Durchführung zu vereiteln, Gewalttätigkeiten vornimmt oder androht oder grobe Störungen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Da knallen doch bei Merz, Pistorius, Siemtje Möller, ihren Ommas sowie den diversen Bürgerforen gegen irgendwas die Sektkorken: Diese „AntiFa“ wird gewiß nie gegen Krieg und Krieg und Krieg und Rüstungswahn, Verelendung, Sozialabbau etc. auf die Straße gehen. – Vielleicht taugen sie wohl als Rekrutierungskommandos oder wir finden sie – nach dem Marsch durch die Institutionen – in den Musterungsausschüssen wieder…