Man höre auch die andere Seite: Sergej J. Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation bei „Ben – {ungeskriptet}“

Am 04. Aug. 2026 wurde eine kleine Drohe mit einem Sprengsatz auf dem Leipziger Flughafen in der Nähe von ukrainischen Antonow-Frachtflugzeugen von einem Busfahrer mit einem Tritt aus der Luft geholt, der Sprengsatz detonierte nicht. Später wurden noch zwei weitere Drohnen in der Nähe des Flughafens gefunden. Aus den Medien lernte man danach, dass Leipzig die Drehscheibe für die Versorgung der Ukraine mit Gütern vor allem militärischer Art ist. Klartext: Deutschland ist damit auch logistischer Kriegsunterstützer gegen Russland. Die Reaktion deutscher Politiker folgte auf dem Fuße: Russland wurde als Urheber beschuldig.

Zwei Verdächtige wurden anhand von DNA-Spuren ausfindig gemacht, es soll sich um einen Mann aus Belarus mit russischem Pass und einen gebürtigen Russen mit lettischem Pass handeln. Die Täter wurden nicht gefasst. Von vielen Politikern wurde dies als „hybrider Angriff“ seitens Russland auf Deutschland angesehen, weitere Sanktionsforderungen gegen Russland folgten auf dem Fuße. Die meistens Medien schlossen sich sich an: Es waren „die Russen“. Nur: Es gibt keine Beweise, dass Russland hinter dieser Drohnenattacke steckt. Russland wies die Anschuldigungen zurück. Benjamin „Ben“ Berndt nahm den Vorfall zum Anlass, den russischen Botschafter in seinem Podcast {ungeskriptet} eine Stunde lang seine Sicht der Dinge vorzutragen: Audiatur et altera pars , man höre auch die andere Seite, eine Tugend, die den deutschen Mainstreammedien offensichtlich abhanden gekommen ist:

Gast: Sergej J. Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation ´Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland.´ Wir schreiben das Jahr 2026 und – man kann es nicht anders sagen – es sind verrückte Zeiten. Eine Drohne am Leipziger Flughafen eskaliert eine ohnehin angespannte Situation auf ein Ausmaß, das es ´nach dem Weltkrieg noch nie gegeben´ hat. “

 

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