Moorweg – großzügig und ratsherrlich grüßend: Fuck you, Bürger!

Schenkung? Bis über die Grenze: Gemeindeland unter dem Pflug

Moorweg – großzügig und ratsherrlich grüßend

von Jürgen Lohs, Moorweg

Die Friedeburger Grünen haben laut Bericht im „Anzeiger für Harlingerland“  vom 20.05.2015 einen Ratsantrag gegen die widerrechtliche Nutzung von Gemeindeeigentum durch Landwirtschaft auf den Weg gebracht, der sich gegen die zunehmende Aneignung von Straßenraum durch Bauern per Pflug richtet – eine Praxis der bäuerlichen Landgewinnung, die allerorten gewohnheitsmäßig daherkommt. Dazu bestimmt § 124 Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz: „Vermögensgegenstände sind pfleglich und wirtschaftlich zu verwalten und ordnungsgemäß nachzuweisen“. Weiterlesen

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Zum Zweiten: Eichenfällaktion in der Eekenstraat, fehlerhafter Umweltbericht: Wer ist verantwortlich?

Foto (C): Manfred Knake

Die rasante Eichenfällaktion für das neue Baugebiet „Oll Schoolpadd“ in der Eekenstraat in Holtgast schlug Wellen, die Anlieger sind aufgebracht, die Presse berichtete ausführlich (siehe unten).

Dreh- und Angelpunkt ist der „Umweltbericht“ ( hier als .pdf nachzulesen) der Gemeinde Holtgast zum Bebauungsplan Nr. 10 „Baugebiet Oll Schoolpadd an der Barkholter Straße”, der seinen Namen, weil absolut fehlerhaft, seinen Namen nicht verdient. Diesen Umweltbericht habe ich naturschutzfachlich zerpflückt und die Argumente an den Landrat des Landkreises Wittmund geschickt. Der Landkreis als Untere Naturschutzbehörde ließ in der Presse verlauten, er habe keine Ausnahmegenehmigung zum Fällen der alten Bäume erteilt, die aber -angeblich- auch gar nicht notwendig gewesen sei. Zuständig sei die Gemeinde Holtgast. Die Gemeinde Holtgast, namentlich der Bürgermeister Enno Ihnen, macht die Planungsgesellschaft GPL für das Fällen der Bäume verantwortlich. Meine Email an den Landrat des Landkreise Wittmund, Matthias Köring, blieb unbeantwortet; keiner ist, so der Eindruck, so richtig verantwortlich, das übliche Behördenversteck- und Ping-Pong-Spiel, wenn es mal wieder so richtig – und vor allem begründet – zur Sache geht. Weiterlesen

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Nachbargemeinde Moorweg: Asphaltvandalismus mit Treckerkompetenz – eine schlechte und eine gute Nachricht

Moorweg: Asphaltdeponie im Wald

von Jürgen Lohs, Moorweg

Vorweg die schlechte Nachricht: Die Treckerkompetenzgruppe hat versagt – wie Muttis Weichspüler am Bademantel und Dein Deo am Schwitzfleck – nämlich auf der ganzen Li­nie!
Einst installiert von Bürgermeister Schröder unter großer Anteilnahme der Bevölkerung, sollte sie dem Gemeindearbeiter ein neues Spielzeug, dem Sohn des stellvertretenden Bürgermeisters ein er­folgreiches Debut als Treckerverkäufer und dem Bürgermeister die Entlastung von der Bürde der Ver­antwortung bescheren. Weiterlesen

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Gemeindevandalismus: Eekenstraat ohne Eichen

In Windeseile platt gemacht: 04. Mai 2015, Eekenstraat, Holtgast

Für das neue Baugebiet „Oll Schoolpad“ in Holtgast wurden am 04. Mai für vier Baugrundstücke an der „Eekenstraat“ (Eichenstraße) mehr als zehn ca. 80 bis 100 Jahre alte gesunde Eichen gefällt, mitten in der Brutzeit der Vögel. Verantwortlich für das Fällen ist die Gemeinde Holtgast, zuständig für die Planung und Erschließung ist das Ingenieurbüro Dr. Schwerdhelm & Tjardes GbR aus Schortens und die Grundstücks- und Projektmanagement-Gesellschaft LeerWittmund mbH (GPL), ein Unternehmen der Sparkasse LeerWittmund. Die ausführende Firma, die die Bäume fällte, war die Baumschule Meyer aus Jever. Weiterlesen

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Windparkplanungen „Hartsgaster Tief“: „Ist der Gemeinderat noch glaubwürdig?“

Fulkum von Süden gesehen, im Hintergrund der Windpark Utgast, Foto (C): Manfred Knake

Der Mehrheit des Holtgaster Gemeinderates sind berechtigte Bürgerbedenken offensichtlich völlig wurscht, die Rede ist vom geplanten Windpark „Hartsgaster Tief“ – zusätzlich zum schon bestehenden Windpark Utgast mit ca. 50 Anlagen – an der Grenze zur Nachbargemeinde Ochtersum, wo auch noch 14 Mühlenmonster gebaut werden sollen. Der Ort Fulkum wird dann völlig von Windkraftanlagen umzingelt sein, mit allen Auswirkungen der Beschallung, der optischen Bedrängung des Ortes und dem damit verbundenen Wertverlust der Häuser – und das für mindestens zwanzig Jahre. Weiterlesen

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