Kommunale Entlastungsstraße Bensersiel: Lösung erreicht – Straße wird autofreie Boßelstrecke

Boßlerparadies: autofreie Umgehungsstraße Bensersiel

Die unendliche Geschichte um die Umgehungsstraße Bensersiel ist beendet: Der Kläger, die Stadt Esens und der Deutsche Sportbund (DSB) einigten sich auf eine Widmung der Straße als autofreie und gefahrlose Boßelstrecke. Der Kläger und Grundstückseigentümer, auf dessen Grundbesitz die Straße rechtswidrig auch mit öffentlichen Mitteln gebaut wurde, hatte zunächst die Sperrung der Straße und den Rückbau auf Kosten der Stadt Esens angestrebt. Weiterlesen

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Frühling: ungeahnte Gewichte

Gespannmonster eines Lohnunternehmers zwängt sich durch den Brandshoff, Einmündung Feldweg.  Zulässiges Gesamtgewicht für die Straße: 6 t, Fahrzeuggewicht (voll beladen): 39 t! 23. März 2015

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
– Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!…

 reimte einst Eduard Mörike. Frühling auf dem Land erzeugt heutzutage ganz andere „Düfte“, es stinkt nach Gülle. Was mir auch stinkt: Dieses landwirtschaftliche Monstergespann, das die „wohlbekannten Düfte“, sprich Gülle aus der Massentierhaltung über das Land sprüht, wiegt voll beladen 39 t, leer 17 t. Die Straße dieser Wohnsiedlung, durch die sich dieses Ungetüm zwängt, ist für 6 t freigegeben. Weiterlesen

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Einfach zu schwer

Gülleausbringung bei Frost, Gülledusche für rastende Nonnengänse, Woltersterborg/Ems, Februar 2015

Kaum war der Januar vorbei, wurde schon wieder fleißig Gülle ausgebracht, nicht nur in Holtgast. Auch vor der dem Ende des Januars sah man schon einige Güllebomber, die ihre stinkende Fracht abwarfen, das ist verboten, eigentlich. Ein schlauer Bauernfunktionär wies auf das Folgende im „Anzeiger für Harlingerland“ hin und log der Leserschaft die Hucke voll: Weiterlesen

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Ratsherr F. und der wohnungslose Bisam

Kahlschlag und Teilverfüllung: Holtgast, Waldweg, alles wegen eines Bisams?

Wichtiger Nachtrag vom 10. Juli 2017 ganz unten!

In der Gemeinde Holtgast gibt es viele kleine Stillgewässer, landläufig „Biotop“ genannt (obwohl auch ein verlauster Kopf ein Biotop sein kann, für Kopfläuse eben, aber das nur ganz nebenbei).

Diese Teiche entstanden vor vielen Jahrzehnten als Mergelkuhlen, in denen der tonhaltige Boden für die landwirtschaftliche Bodenverbesserung abgebaut wurde. Oder es wurden Feuerlöschteiche angelegt, als es noch keine Hydranten gab. In diesen Wasserstellen entwickelte sich ein reiches Leben, von Wasserpflanzen über Wasserflöhe, Fische oder Amphibien oder als Brutplatz von Enten. Viele dieser Kleingewässer wurden im Landkreis Wittmund in ein Kataster als „besonders geschützte Biotope“ eingetragen, die unterliegen dem Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes. Weiterlesen

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Ratssitzung in Holtgast: mehr Nebel als Klarheit

Einladung zur Ratssitzung, Anzeiger für Harlingerland/Wittmund, 17. Januar 2014,
Originalgröße 9cm x 6cm

Am 20. Januar 2015 war wieder einmal Ratssitzung in Holtgast, Büttenwarder light, wie Spötter sagen.

Die öffentliche Einladung dazu fand sich im „Anzeiger für Harlingerland“ am Sonnabend, 17. Januar, also vier (!) Tage vorher auf einer unscheinbaren Zeitungsanzeige, versteckt zwischen anderen Anzeigen. Die Ratsmitglieder werden sieben Tage vorher eingeladen. In der Einwohnerfragestunde kamen u.a. Wortmeldungen zum Windpark Utgast. Meine Anregung, die Einladungen zu Ratssitzung rechtzeitig im Internet zu veröffentlichen, wurde von Bürgermeister Ihnen zurückgewiesen. Ich machte zudem erneut darauf aufmerksam, dass die bereits in Betrieb befindlichen und beantragten Enercon-70-Anlagen viel zu dicht am angrenzenden EU-Vogelschutzgebiet ständen, es keine vorgeschriebenen Verträglichkeitsprüfungen gäbe und ich nun dieserhalb eine Fachaufsichtsbeschwerde beim Land Niedersachsen und der EU-Kommission in Arbeit habe. Weiterlesen

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