FAZ-Journalist: „Was können wir konkret tun, um Ihnen zu helfen, mehr Russen, mehr russische Soldaten zu töten?““

aus Wikipedia, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Frankfurter_Allgemeine_Logo_2019.svg

„Hat man dem FAZ-Journalisten Michael Martens ins Hirn geschissen, sofern vorhanden, mit Verlaub?“ fragte ein Bekannter. Anlass der Empörung: Martens hatte am 08. August 2026 auf einer Pressekonferenz in Belgrad den ukrainischen Präsidenten Selenskij im Beisein des serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić vor laufender Kamera gefragt: „Können Sie uns Europäern sagen: Was können wir konkret tun, um Ihnen zu helfen, mehr Russen, mehr russische Soldaten zu töten?“

Selenskij hatte auf der Pressekonferenz beklagt, es gäbe einen Mangel an Raketen. Mehr hier in Alexander Wallasch´Blog am 09. August 2026: Journalismus im Blutrausch: Nur ein toter Russe ist ein guter Russe – Ein FAZ-Journalist fragt Selenskyj; „Was kann Europa tun, um der Ukraine zu helfen, mehr russische Soldaten zu töten?“

Die Pressestelle der FAZ reagierte, alles sei ein Missverständnis: „Die Frage des Reporters sei missverständlich formuliert gewesen, teilte die Pressestelle der Zeitung auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. Dies bedauere man. Es sei nicht die redaktionelle Linie der ´FAZ´, dass möglichst viele russische Soldaten getötet werden sollten“, so in „Die Welt“ am 10. August 2026.

Nachtrag 11. Aug. 2026:

Noch ein Sessel-Krieger, diesmal aus der CDU

Und da ist noch so ein Denker des Angriffkrieges gegen Russland, diesmal ein CDU-Politiker: „Wir müssen wirklich unsere Dienste befähigen, dass sie im Idealfall auch die Angriffsdrohne in Russland oder die Fabrik, die sie herstellt, lahmlegen und ausschalten, bevor sie sich gegen den deutschen Flughafen oder gegen die Sicherheit von Leib und Leben von Menschen in Deutschland richtet“, sagte der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages, Marc Henrichmann (CDU) gegen über „Die Welt“ am 11. August 2026. Er meinte gezielte Cyber-Angriffe auf Russland durch deutsche Geheimdienste und bezog sich dabei auf den ungeklärten Drohnenangriff auf dem Leipziger Flughafen am 07. Aug. 2026, wo in der Nähe einer ukrainischen Antonow-Frachtmaschine eine Drohne mit einem Sprengsatz, der nicht explodierte, gefunden wurde. Leipzig ist die Drehscheibe der Versorgung mit Gütern für die Ukraine geworden. Welche Güter genau? Und ob „der Russe“ wirklich hinter dem Drohnenangriff steckt, ist bisher nicht geklärt.

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