WWF fordert Rülps- und Furzsteuer für den Klimaschutz – Nach Rinderwahn nun Klimawahn?

Da ist sie wieder, die Klima-Sau, nun in Gestalt einer Kuh, die erneut durch die Republik getrieben wird. Diesmal ist der Schweinetreiber der World Wide Fund for Nature (WWF), der in einem aktuellen Report (für wen?), „Klimaschutz im Rinderstall“ verlangt und das „Nachdenken“ über „Emissionssteuern“ fordert, im Klartext also noch mehr Abzocke wegen des grassierenden Klima-Wahns. Methan und Lachgas heißen nach CO2 nun die Zauberwörter, in diesem Falle gasförmige Emissionen der Landwirtschaft, einmal als Furz- und Rülpsgase des Weideviehs oder als Umwandlungsprodukte aus der Stickstoffdüngung.

In Neuseeland scheiterte gerade die Einführung der „flatulence tax“, einer Furz-Steuer, auf das Weidevieh der dortigen Bauern. Die gingen in die Offensive und verhinderten so Abgaben auf lebensnotwendige Magen- und Darmtätigkeiten der Weidetiere. Neuseeland wollte mit dieser Steuer die „Kioto-Bedingungen“ erfüllen. Für wen spielt hierzulande der WWF den Stichwortgeber? Für eine Klimapolitik, die einen schwunghaften Ablasshandel mit Emissionszertifikaten als Gelddruckmaschine installieren und Luft zu Geld machen will? Für noch mehr Steuern oder Abgaben auf ein imaginäres, angeblich von Menschen gesteuertes Klima, vorhergesagt mit höchst zweifelhaften und ungenauen computergenerierten „Klimamodellen“?

Wird der nächste Schritt ein staatlich verordnetes „Furzo- und Rülpsometer“ für alle Menschen der Republik sein, das die „Abgase“ aus den beiden bekannten Körperöffnungen misst und besteuert? So abwegig wie das klingen mag: Kanzlerin Merkel äußerte bereits im Oktober in der FAZ den Vorschlag, die CO2-Pro-Kopf-Emission der Menschen bis zum Jahr 2050 auf 2 Tonnen pro Jahr zu begrenzen. Und Rajendra Pachauri, Ober-Klima-Katastrophenverkünder und Chef des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) und als solcher Empfänger des Friedennobelspreises 2007 für seine Organisation, setzte gleich nach im FAZ-Klimablog vom 12. Oktober 2007: Er fände Angela Merkels Idee, die Pro-Kopf-Emission an Kohlendioxid auf zwei Tonnen bis zum Jahr 2050 zu begrenzen, „brilliant“. Fragt sich nur, wann die Messgeräte ausgeliefert werden und wie hoch die Abgabenlast sein wird.

Zurück zum WWF: Haben die eis- oder nacheiszeitlichen wild lebenden Weidetiere wie Mammuts, Rentiere oder Wildpferde, die z.T. in riesigen Herden Nordeuropa bevölkerten, durch ihre Methanausscheidungen das Ende der Eiszeit und den Beginn des Atlantikums bewirkt? Das war das sog. „Klimaoptimum“ vor achttausend Jahren mit 2-3 Grad Celsius höheren Temperaturen als heute! Waren es die Lagerfeuer der jagenden und sammelnden Menschen der Altsteinzeit? Fragen über Fragen an den WWF, der sich doch sonst so gut mit aussterben Tierarten auskennt.

Oder ist es die quicklebendige Klimasau als nicht gefährdete Art, die hier eine medienwirksame und einträgliche öffentliche Präsenz sichert, allerdings mit wenig klimawirksamen geistigen Blähungen.