Windenergie: Das Märchen vom 1:2 Repowering in der Samtgemeinde Esens

Samtgemeindedirektor Harald Hinrichs, SG Esens/LK Wittmund/NDS, hat auf meine Anfrage zum vorgeblichen Repowering-Konzept in der Samtgemeinde Esens „1:2“ (Abbau von zwei Altanlagen für eine neue, repowerte Anlage) vom 18. Februar 2016 geantwortet, das Bezugsschreiben weiter unten. Mein Leserbrief zur Sache wurde weder vom „Ostfriesischen Kurier“ noch vom „Anzeiger für Harlingerland“(auch nicht nach schriftlicher Erinnerung) abgedruckt. Die Öffentlichkeit wird wieder einmal hinters Licht geführt (siehe  auch: „Ein Hauch von Sizilien“)

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Sonnenaufgang in Holtgast: Scheiße auf Eis

Holtgaster Morgenstimmung: beißender Gestank und Scheiße auf Eis, Foto (C): Manfred Knake

Morgenstund´ hat Gold im Mund?

Holtgast, 01. März 2016, morgens um 07.45 Uhr bei – 05 °C: Ausbringung von Gülle auf gefrorenen, überreiften Boden mit beißendem Gestank. Dabei können Sonnenaufgänge so schön sein… Weiterlesen

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Der Asphalt-Cowboy – staatliche Nachsicht für Jürgen Max Johann

Hat Moorwegs Bürgermeister Jürgen Schröder, CDU, (Samtgemeinde  Esens im Landkreis Wittmund) einen Amtsbonus bei der Strafverfolgung bekommen? Die jetzt erfolgte Einstellung des Verfahrens wegen illegaler Asphaltentsorgung gegen ihn durch die Staatsanwaltschaft in Aurich hatte ja schon eine längere Vorgeschichte:

„Den Ermittlungen vorausgegangen waren drei Aufforderungen der Unteren Abfallbehörde des Landkreises, das Bitumen sachgerecht zu entfernen. Bei einem ersten Ortstermin Anfang Mai wurde die Gemeinde das erste Mal aufgefordert, berichtet Ralk Klöker, Pressesprecher des Landkreises Wittmund. Erst Ende August wurde Vollzug gemeldet und bei
einem Ortstermin erneut überprüft.“,

so ein Bericht in der Ostfriesen
Zeitung bereits am 30.09.2015.

Das ist mindestens eine Ordnungswidrigkeit, die der Landkreis als Naturschutz- oder Abfallbehörde hätte ahnden können, aber bei dieser Menge schon eher eine Straftat. Was wäre wohl auf einen “Normalbürger” zugekommen, der mehr als eine
Tonne Restasphalt im Wald “verklappt” hätte und der der Aufforderung, diesen wieder zu entfernen, nicht unverzüglich nachgekommen wäre?

Jürgen Lohs aus Moorweg hat´s kommentiert: Weiterlesen

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Schneewinter 1978/79

Thunum, Februar 1979, auf dem Gipfel einer Schneewehe, Foto: Manfred Knake

Vor 37 Jahren, im Februar 1979, legte die „Schneekatastrophe“ auch in Ostfriesland das öffentliche Leben weitgehend lahm. Damals wohnte ich mit meinem Sohn in Thunum. Zunächst hatten wir Mühe, das völlig eingeschneite Haus zu verlassen. Ich musste mich zunächst wie ein Maulwurf von der Tür bis zur Auffahrt freischaufeln. Sohnemann genoss das Klettern und Rutschen auf den hohen Schneewehen im Ort. Als dann ein Fahrverbot ausgesprochen wurde, machte ich mich in meinem Bundeswehr-Reservistenklamotten und Rucksack zu Fuß nach Esens auf, um für einen Nachbarn und mich Lebensmittel einzukaufen. Die Landwirte, die die Milch ihrer Kühe nicht abtransportieren konnten, lagerten die Milch in den zur Verteilung bereitstehenden nagelneuen schwarzen Plastikmülltonnen.

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„Werte und Wahrheit“ ?…oder Pippi Langstrumpf ist überall

„Werte und Wahrheit“ ?… oder doch nur Dichtung und Wahrheit? Die Flüchtlingsdebatte hat die Niederungen der ostfriesischen Provinz erreicht, mit einigen bemerkenswerten Facetten, die dazu beitrugen, die bekannten „Rechts-Reflexe“ auszulösen. Es begann am 30. Januar 2016 mit dem Wochenendkommentar des Redaktionsleiters der Lokalzeitung „Anzeiger für Harlingerland“ in Wittmund, Klaus-Dieter Heimann, der in „Werte und Wahrheit“ auf die „Hassbotschaften, Fremdenhetze, Beleidigungen, Vorverurteilungen“ in der Flüchtlingsdiskussion einging und beklagte, dass der Redaktion „unterstellt“ werde, „gewisse Nachrichten aus bestimmten Grund zu unterdrücken“.

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