Holtgast, „berühmt“…

Windpark Utgast. Gemeinde Holtgast Foto (C): Insa Bock

In der Lokalzeitung „Anzeiger für Harlingerland“ aus Wittmund werden derzeit in lockerer Folge Orte aus dem Harlingerland vorgestellt. Den Anfang machte Holtgast Neu-Bürgermeister Gerhard Frerichs – auch freier Mitarbeiter der Zeitung- in einer Eloge auf den Ort mit dem Artikel vom 20. Januar 2017: „Lebendiger Tourismus und intaktes Landleben“ (Holtgast_20Jan2017_AZH). Nun ja, leblose Touristen verirren sich wohl kaum in den Ort. Und ob das Landleben tatsächlich noch „intakt“ ist, wie uns Bürgermeister Frerichs weismachen will, ist anzuzweifeln: Die Industrielandwirtschaft macht auch hier die Böden und Gewässer kaputt, es stinkt oft erbärmlich im Ort. Auf den maroden Zustand einiger Straßen im Ort durch überschwere landwirtschaftliche Fahrzeuge, die einige Straßen und Wirtschaftswege zerfahren haben, will ich hier nicht näher eingehen, und auch nicht auf die unnötige Eichen-Abholzaktion für das Neubaugebiet „Schoolpad“ im Mai 2015.

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CDU-Parteitag: politische Hampelmänner

Am 06. und 07. Dezember 2016 fand in Essen der 29. CDU-Parteitag statt. Nicht die Parteitagssprüche, sondern die Stelltafel derjenigen, die mit der CDU – wie auch immer – „zusammenarbeiten“, ist aufschlussreich. Da finden sich u.a. der Bundesverband Windenergie (BWE) und Enercon, nicht aus „Liebe zu unserem Land“, sondern aus unverschämtem reinen Lobbyinteresse und Liebe zum Profit zu Lasten der Landschaft, der Strompreise und seiner betroffenen Bürgerinnen und Bürger.

Der Kabarettist Georg Schramm hat diese Zustände schon vor Jahren in Prosa gefasst: Weiterlesen →

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Chronisches aus Moorweg: die Chronik und der BümS

Nach dem Einscannen des Buchtitels hat sich der Text merkwürdigerweise leicht verändert…

Holtgasts Nachbargemeinde Moorweg kann nun stolz eine Chronik vorweisen. „Heute ist ein Tag der Freude“, sagte Moorwegs Bürgermeister Jürgen Schröder vor rund 50 Interessierten in der Mehrzweckhalle Neugaude. „Die Chronik unserer Gemeinde Moorweg liegt vor“ zitiert ihn die Lokalzeitung „Anzeiger für Harlingerland“ am 21. Dezember 2016. Auch Jürgen Lohs, Einwohner von Moorweg, freute sich auf eine Rezension der Chronik, die er nachfolgend vorlegt.

Gemeinde Moorweg (Hrsg.): Moorweg, Verlag Enno Söker, Esens, 128 Seiten, 12.- Euro

Buchbesprechung

Chronik von Moorweg

von Jürgen Lohs

Selbstverständlich habe ich, als die Moorweger Chronik erschien, der Bitte gern entsprochen, diese zu rezensieren, handelt es sich doch um ein Juwel von Dorfgeschichte, das prähistorische Entwicklung und aktuelles Zeitgeschehen gleichermaßen lesefreundlich vereint. Weiterlesen →

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„Lügenpresse“

Wikipedia-Schreiber wollen der Welt zum Wort „Lügenpresse“ das weismachen: „Seit Beginn des 21. Jahrhunderts wird der Begriff Lügenpresse – zumal in Deutschland – vorrangig von als rechtsextrem und rechtspopulistisch, oder auch als fremdenfeindlich und islamophob bezeichneten Kreisen verwendet, zunächst von Teilen der Hooligan-Szene, bekannter seit 2014 als Parole bei den von Dresden ausgehenden Pegida-Demonstrationen sowie bei Demonstrationen der AfD. Hier ist sie mit Gewaltdrohungen und Gewalt gegen Journalisten eng verbunden. Im Januar 2015 wurde der Begriff von der Sprachkritischen Aktion Unwort des Jahres zum `Unwort des Jahres 2014` gewählt.“

Von wegen „vorrangig rechtsextrem“ und „rechtspopulistisch“ (was immer das auch sein mag): Der renommierte Journalist Eckart Spoo, als Gründer und Herausgeber der Zeitschrift Ossietzky des „Rechtsextremen“ völlig unverdächtig, äußerte sich bereits 2015 zu der Entscheidung der Darmstädter Gedankenpolizei-Redaktion des „Unwort des Jahres“, das Wort auf den Index zu setzen. Hier Eckart Spoo im O-Ton als Transkript seines Video-Beitrags (s.o.): Weiterlesen →

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Landratswahl in Wittmund: der „dritte Mann“, der Parteilose

Landratskandidat Erwin Braun (r.), Manfred Knake (l.) auf der Umgehungsstraße in Bensersiel, auf der kaum Verkehr ist.

Am 11. September 2016 ist Kommunalwahl. Es treten in Holtgast auch die wieder die zur Wahl an, die seit schon seit Jahren angetreten sind. Noch mehr Baugebiete sollen es werden, die Verkehrssicherheit soll verbessert und die Straßen saniert werden. Es gibt aber bereits genug zugebaute Flächen; in wenigen Jahren werden durch den „demografischen Wandel“ ohnehin viele Einfamilienhäuser zum Verkauf stehen. Die bessere Verkehrssicherheit und Tempo „50“ (gelbes Ortsschild) in der Ortsdurchfahrt der Landestraße wird von Einwohnern seit Jahren gefordert – und wurde von Bürgermeister Enno Ihnen (CDU, in Holtgast Freie Wähler Holtgast) stets mit dem Argument der „fehlenden Tiefenbebauung“ zurückgewiesen. Einige Straßen werden von überschweren landwirtschaftlichen Fahrzeugen häufig be- und zerfahren, ohne dass der Rat dagegen etwas Wirksames unternommen hat.

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