Sprengung Nordstream-Pipeline: Anklage gegen Ukrainer erhoben

Trassenverlauf Nord Stream 1 und 2 – Quelle:  FactsWithoutBias1 – Eigenes Werk CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=123826251

Die Nordstream-Gaspipelines wurden am 26. September 2022 in der Nähe der dänischen Insel Bornholm in der Ostsee gesprengt. Drei der vier Leitungsstränge wurden dabei zerstört. Über die Leitung Nord Stream 1 wurden damals Deutschland mit russischem Gas beliefert. Die Leitung Nord Stream 2 wurde nie in Betrieb genommen. Am Mittwoch, 14. Okt. 2026, wurde vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg der Prozess gegen den ukrainischen Staatsbürger und ukrainischen Militärangehörigen Sergei Kusnezow eröffnet.

Ihm wird vorgeworfen, die Sprengstoffanschläge auf die Pipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 koordiniert und vom gecharterten Segelboot „Andromedas“ durchgeführt zu haben. Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass  Kusnezow den Sabotagetrupp geleitet hatte, der die Zerstörung der Gas- Pipelines geplant und schließlich ausgeführt haben soll. Die Anklage geht weiter davon aus, dass  Kusnezow mit sechs weiteren Komplizen im Auftrag staatlicher Stellen der Ukraine gehandelt haben soll. Der Angeklagte Kusnezow bestreitet die Vorwürfe gegen ihn. Interessant wird es werden, wenn es um die Hintermänner und Auftraggeber des Sabotageaktes, der als Kriegsverbrechen gilt, gehen wird. Immerhin hat allein Deutschland  die Ukraine bisher mit rund 52 Milliarden Euro unterstützt, zählt man den EU-Anteil dazu, sogar mit über 90 Milliarden Euro. (Zahlenquelle: KI).

Vor allem U.S.- amerikanische Flüssiggas-Exporteure profitierten von der Sprengung. Das teure LNG wird jetzt mit Gastankern in Deutschland in Mukran/Rügen, Brunsbüttel und Wilhelmshaven angelandet.

 

Dieser Beitrag wurde unter Politik abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert