Die kleine Stadt Esens im Landkreis Wittmund ist ein ganz besonderes Pflaster, was die Parteipolitik angeht, und hier regiert seit langem die SPD, aber wie. Intransparente politische Entscheidungen, die eigentlich öffentlich sein müssten, sind nur die kleineren Übel, nichts Ungewöhnliches im kommunalen Klüngel. Jürgen Lohs aus Esens, kein Naturschützer, aber dennoch ein wacher Beobachter des örtlichen Sumpfgebietes, kann in seinem Blog „exit-esens“ in seiner ihm eigenen Diktion den Sumpf zwar nicht trockenlegen, lässt den Leser aber trockenen Fußes unter die trübe Oberfläche sehen. Das ist ihm vor der Kommunalwahl im September 2026 ein besonderes Anliegen. Wohl bekomm´s. Hier mehr:
„Nachdem die SPD Esens ihre asozialen Medien wie Fb-Seite und Internetauftritt langjährig mit Belanglosigkeiten beschmächtigt hatte, flutet die Pistorius-Partei nun erwartungsgemäß zur Kommunalwahl ihre Kanäle mit Reklamemärchen rosiger Zukunft, die bereits 2021 und davor aufgetischt waren. […]“ https://exit-esens.de/politische-leistung-pfoetchenheben/
Ein Rückblich in eigener Sache: Auch dwarsloper alias Manfred Knake, also ich, hatte 2019 sein besonderes Erlebnis beim „politischen Frühstück“ der SPD in Esens, zu dem ich mich als Parteiloser eingeladen hatte („Gäste sind willkommen“). Redner war der damalige niedersächsische Umweltminister Olaf Lies (SPD), heute Ministerpräsident in Niedersachsen. Mein Diskussionsbeitrag zu Olaf Lies´ Vortrag zu den vorgeblichen Vorzügen der Erneuerbaren-Energien kam nicht gut an, man wollte mich rauswerfen, so willkommen war ich wohl doch nicht. Die Selbstdarstellung der Genossen im anschließenden Artikel des „Anzeiger für Harlingerland“ unterschlug das Genossengebrüll gegen mich, das stellte ich anschließend in einem Leserbrief (scrollen) richtig.
