Seit 2025 sieht man häufiger Drohnen in Wilhelmshaven über den Marineeinrichtungen. Dieser Flugkörper stand stationär im Süden von Wilhelmshaven, er wurde am 20. April 2026 von einer zivilen Person fotografiert.
Es ist kein sich näherndes Flugzeug im Landesanflug oder ein Hubschrauber. Die scheinbare Bewegung entstand durch die Bewegung der Kamera. Der Polizei in Wilhelmshaven sind die Drohnen bekannt, sie geht von „Hobbypiloten“ aus, die verbotener Weise Drohnen über Militäreinrichtungen fliegen lassen.
KI sieht das anders als die Polizei in Wilhelmshaven: „Unbekannte Drohnen überfliegen seit Monaten gehäuft militärische Einrichtungen in Deutschland, insbesondere Standorte, an denen die Bundeswehr ukrainische Soldaten ausbildet. Häufige Hotspots sind der Fliegerhorst Nordholz, der Marinestützpunkt Wilhelmshaven sowie der Luftwaffenstützpunkt Schwesing. Die Bundeswehr wertet diese Vorfälle als gezielte Spionage im Rahmen hybrider Kriegsführung.“
Auch über anderen militärischen Einrichtungen in Deutschland wurden in den letzten Monaten Drohnen gesichtet, die allerdings als Spionagedrohnen bezeichnet wurden. In einem Fall wurde der Abschussbefehl gegeben, der allerdings misslang. Ein Tagesschaubericht vom 06. Jan. 2026: „Über dem Stützpunkt des neuen Raketenabwehrsystems ´Arrow 3´ in Brandenburg wurden nach Informationen von WDR und NDR mehrere verdächtige Drohnen gesichtet. Ein Abschussversuch der Bundeswehr schlug offenbar fehl.“
In den USA wurden ab 2024 große Drohneneinflüge, beginnend von der Ostküste bis später an die Westküste von tausenden Beobachtern beobachtet. Die Drohnen unbekannter Herkunft hielten sich über militärischen Einrichtungen in gesperrten Lufträumen auf und wurden als Sicherheitsproblem betrachtet. Es soll sich dabei nicht um Hobby-Drohnen gehandelt haben.