Biodiversität: Artensterben nicht nur „ganz weit weg“, sondern hier

Heute ist der „Internationale Tag der Biodiversität“, zu Deutsch Artenvielfalt.
Und mit der steht es schlecht auf der Welt.

(C) Europäische Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen

In Bonn wurde in dieser Woche die 9. UN-Naturschutzkonferenz durch den amtierenden Bundesumweltminister Gabriel eröffnet.
Greenpeace und wie sie noch alle heißen trommelte dazu auf den Bonner Straßen den Takt und machte auf die bedrohten Regenwälder aufmerksam, die ja bekanntlich ganz weit weg sind. Weiterlesen

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Schatten am Fluss

Schatten an der Ems, Foto: Knake

Es ist viel zu heiß. Gesehen am Ufer der Ems.

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D-AQUI über Ostfriesland

Ju-52 D-AQUI

Heute Nachmittag beim Kaffeetrinken im Garten kam ein ungewöhnlich auffälliges Flugzeuggeräusch näher, sonor brummend und langsam. Mir fiel zuerst „Sternmotor“ dabei ein, ich wurde neugierig und starrte nach oben. Und tatsächlich, nach einer Weile schob sich langsam eine Junkers Ju-52 über den Himmel über dem Haus. Ich traute meinen Augen nicht, eine Flugzeuglegende flog gemächlich nach Norden Richtung Nordsee. Weiterlesen

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Neue Nachbarn

Während ich hier tippe, gibt es vor dem Arbeitszimmerfenster regen Flugbetrieb, lautlos und sehr flink. Ein Baumläuferpaar hat sich in dem seit vielen Jahren leerstehenden Nistkasten an der alten Linde, der extra für Baumläufer angeschafft wurde , eingerichtet und trägt Nistmaterial ein.

Baumläufer Foto: Knake

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Die Herren der Ringe: Kommerz hinter der Sportkulisse

 

Olympia in Fesseln

Wer immer noch meint, Sport habe nichts mit Politik zu tun, sei der Text der Olympischen Charta des IOC empfohlen:

“Jede Form der Diskriminierung eines Landes oder einer Person aufgrund von Rasse, Religion, Geschlecht oder aus politischen und sonstigen Gründen ist mit der Zugehörigkeit zur olympischen Bewegung unvereinbar.”

Quelle: Fundamental Principles of Olympism, Olympic Charter, IOC

Den Herren der Ringe des Olympischen Komitees ist dies in ihrer Abhängigkeit von den Groß-Sponsoren wie z.B. Volkswagen oder Adidas möglicherweise entgangen, oder man spricht nicht laut darüber. Das Big-Business macht sich das Mega-Event zu eigen, es gilt neue Märkte in Fernost zu erschließen, politische Diskussionen und Kritik am Handelspartner China sind da eher hinderlich. Sportler sind wohl nur noch die verkaufsfördernden Statisten in diesem globalen Marketing-Ereignis. Wie wäre es mit einer neuen Disziplin: olympische Hampelmänner an den Fäden des IOC und der Industrie? „Menschenrechte“ ist nur noch die Pflichtvokabel, wenn die Kamera zusieht und das Mikrofon zuhört. Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ macht sich für die Verwirklichung der Menschenrechte und die Pressefreiheit in China stark und hat die Kampagne „Peking 2008“ gestartet.

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