Sven Hüber: erst Politoffizier der DDR-Grenztruppen, dann Erster Polizeihaupkommissar der Bundespolizei

Quelle: Ralf Roletschek – Eigenes Werk, GFDL 1.2, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=64328907

Wie kann es angehen, dass ein ehemaliger Politoffizier der Grenztruppen („Mauerschützen“) der DDR, verantwortlich für die Durchsetzung des Schießbefehls auf „Republikflüchtlinge“, nach der Wende in der Bundesrepublik zum Ersten Polizeihauptkommissar in der Bundespolizei aufsteigen konnte und er zudem auch zum stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-nahen Gewerkschaft der Polizei (GdP) gewählt wurde. Welche Seilschaften verhalfen zu dieser West-Karriere? Die Rede ist von Sven Hüber.

Hüber trat am 26. August 2026 von seinem Posten als stellvertretender Vorsitzender der GdP zurück. Das war die Folge einer eidesstattlichen Erklärungen gegen ihn. Die Vorwürfe lauteten, er habe während seiner Tätigkeit als DDR-Politoffizier einen in Gewahrsam genommenen Mauerflüchtling misshandelt, dem Wehrlosen gegen den Kopf getreten und eine Pistole in den Mund gesteckt. Mehr hier bei Apollo News am 25. Aug. 2026:

Mauerflüchtlinge misshandeln und „vernichten“: DDR-Zeitzeuge belastet Sven Hüber schwer

Exklusive Recherchen von Apollo News zeigen, wie der politisch einflussreiche Polizeigewerkschafter Sven Hüber als DDR-Grenzoffizier dazu beitrug, den Schießbefehl durchzusetzen. Ein Zeitzeuge belastet ihn namentlich und eidesstattlich schwer. Es geht um einen Vorfall, in dem Hüber einen Mauerflüchtling misshandelt haben soll. […] https://apollo-news.net/mauerfluechtlinge-misshandeln-und-vernichten-ddr-zeitzeuge-belastet-sven-hueber-schwer/

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Hüber wies die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück: Ich trete mit sofortiger Wirkung von meinem Amt zurück, weil es derzeit mehrere von mir angestrengte rechtliche und gerichtliche Prüfungen gegen erhobene mediale verunglimpfende und rufmordähnliche Vorwürfe vor meinem Dienst in der Bundespolizei und vor der GdP gibt. Ich möchte während der notwendigen gerichtlichen Auseinandersetzung die täglich neuen, unhaltbaren Anschuldigungen von der GdP abwenden“, so auf der WebSeite der GdP am 26. Aug. 2026.

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