Ukraine-Krieg: NATO-Generalsekretär Rutte: „Russland keine unmittelbare Gefahr für die NATO“

Was wurde schon alles über Russlands angebliche Expansionspläne Richtung West nach einem Sieg über die Ukraine geschwafelt, Boris Pistorius rief die „Kriegstüchtigkeit“ aus, die Wehrpflicht wurde reaktiviert, die Rüstungsindustrie boomt. Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, warnte wiederholt, Russland könne ab 2029 zu einem größeren Angriff auf die Nato in der Lage sein. Nach dem Militärexperten und Professor für internationale Politik, Carlo Masala, könnte Russland bereits vor 2029 das Nato-Territorium angreifen.

Nichts von einem bevorstehenden Angriff gegen die NATO ist wahr, Westpropaganda, mehr nicht. NATO-Generalsekretär Rutte ruderte unlängst zurück, er sähe derzeit keine unmittelbare Gefahr für das Bündnisgebiet. „NATO-Generalsekretär Mark Rutte sieht derzeit keine unmittelbare Gefahr für das Bündnisgebiet. Im Gespräch mit Euronews sagte er, er nehme die nuklearen Drohungen Russlands nicht allzu ernst, weil Moskau eine Auseinandersetzung mit der NATO niemals gewinnen könne. […] Vor allem aber muss der Krieg in der Ukraine enden – ein nicht provozierter Angriffskrieg gegen die Ukraine´, sagte Rutte“, zitiert ihn EuroNews am 01. Oktober 2026.

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) 2025 war Rutte noch ganz anderer Meinung: „„Wir sind Russlands nächstes Ziel´, sagte der Niederländer in einer Rede bei einer Veranstaltung der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) in Berlin. Für die Nato gehe es nun darum, einen Krieg zu stoppen, bevor dieser beginne. ´Dafür müssen wir uns über die Bedrohung völlig im Klaren sein´, sagte er. Man sei bereits in Gefahr.“, so in „Die Welt“ am 11.12.2025.

„Ein nicht provozierte Angriffskrieg“? Alles gelogen. Russland marschierte im Februar 2022 völkerrechtswidrig in die östlichen russischsprachigen Gebiete der Ukraine ein. Vorher hatte aber das ukrainischen Militär seit 2014, nach dem Maidan-Putsch, die auf Sezession drängenden östlichen Landeteile bombardiert, die Bevölkerung drangsaliert  und die Verwendung der russischen Sprache verboten. Dabei sollen bis zu 14.000 Zivilisten umgekommen sein. Das war der Anlass für Russland, dort einzumarschieren.

Dieser Beitrag wurde unter Politik abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert