Ist ja schön, dass sich die Terrorgruppe „Vulkan“ Sorgen um den Zustand des Planeten Erde macht – und für dieses hehre Ziel mit einem Brandanschlag auf eine Kabelbrücke tausende Strombezieher in Berlin vom Netz trennt, und das für mehrere Tage, im Winter. Es wurden Brandbeschleuniger verwendet, die zu einer enormen Hitzentwicklung führten; der Täterkreis muss gute Kenntnisse über das Verteilernetz und die Auswirkungen haben. Aber hat der Anschlag irgendwelche Auswirkungen auf den Zustand der Erde? Nein, nur auf den bedauernswerten Zustand der Betroffenen, die die Opfer dieses Anschlags sind. Wie kriminell-irre kann man eigentlich sein?
Das gäbe doch ein neues Betätigungsfeld für die sonst so besorgten „Omas gegen rechts“: Scheuklappen gegen den diffusen Begriff „rechts“ ablegen und den wahren Feind im Lande erkennen. Einfach umfirmieren: „Omas gegen Linksterroristen“, aber dafür gibt es bisher keine finanzielle Unterstützung. Bisher wurden die schon betagteren Damen auch aus Bundesmitteln finanziert, aus den Fördermitteln des „Bundesprogramms Demokratie leben“, was immer das auch heißen mag.
Die Omas bestreiten auf ihrer Webseite, jemals öffentliche Gelder erhalten zu haben, gehen aber kreativ mit der Wahrheit „wie gedruckt“ um: „Wir Omas gegen Rechts engagieren uns ehrenamtlich – keine Finanzierung über Steuermittel […] Einige wenige Regionalgruppen erhalten für Projekte mit Dritten eine Projektförderung, wobei auch hier keine Vergütung der Arbeit der Mitglieder und Aktiven erfolgt. Das BMFSFJ hat über die Jahre für einzelne Projekte von wenigen Regionalgruppen im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ Projektmittel gewährt.“
Also doch: Staatsknete!
Diese Vulkan-Terroristen haben schon mehr auf dem Kerbholz, wie aus ihrem Bekennerschreiben hervorgeht: „Die konkreten Angriffe auf den Technologiepark Adlershof, auf Teslas Gigafactory, auf die Infrastruktur des Vattenfall-Steinkohlekraftwerks Reuter und auf den Knotenpunkt von Vodafone in Adlershof sind Referenzpunkte unserer Aktion, sowie die vielen militanten Aktionen, die Akzente gegen die Zerstörung unserer Erde setzen.“
