Tonabbau in Moorweg: auf tönernen Füßen

In Holtgasts Nachbargemeinde Moorweg soll gebaggert werden, im Landschaftsschutzgebiet „Leegmoor“, das seit 1977 besteht. Der Ziegeleibetrieb Kaufmann in Nenndorf möchte im Landschaftsschutzgbiet Tonerde abbauen, um daraus Ziegel zu brennen. Die Landschaftsschutzverordnung stellt dieses Vorhaben unter den Vorbehalt der vorherigen Erlaubnis des Landkreises Wittmund als Untere Naturschutzbehörde, und das soll mit einer „Befreiung“ von den Vorschriften der Landschaftsschutzverordnung möglich gemacht werden. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz dürfen Befreiungen aber nur beim Vorliegen des „überwiegenden öffentlichen Interesses“ erteilt werden, und nur dann, wenn keine Alternativen erkennbar sind. Weiterlesen

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Botulismus in Holtgast?

Rinder in Holtgast: Das Bild steht in keinem  Zusammmenhang mit dem Botulismus-Bericht.

In der Gemeinde Holtgast soll vor ca. zwei Jahren ein landwirtschaftlicher Milchviehbetrieb aufgegeben worden sein. Ganz hartnäckig halten sich Gerüchte im Ort, dass in diesem Betrieb Botulismus, also eine Vergiftung,  festgestellt worden sei. Bei konkreter Nachfrage stößt man aber auf eine Mauer des Schweigens. Wie dem auch sei: Weiterlesen

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It´s just profit….

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Broder, schämen!

Der Publizist Henryk M. Broder ist ja zeitweilig ganz witzig, hier geht er aber doch absolut zu weit, das ist platteste Hetze:

„Der Antisemitismus gehört zur deutschen DNA wie die Liebe zum Bier, die Lust am Schunkeln und der Kater nach dem Rausch.“

Herr Broder ist auf dem israelkritischen Auge blind, bei kleinster Kritik an diesem aggressiven Militärstaat schwingt er die Antisemitismuskeule. Er ist blind für die ebenso aggressive Landnahme und Siedlungpolitik Israels, die erst die Angriffe auf diesen Staat provozieren und blind für die unverhältnismäßigen Luftschläge der Israelischen Luftwaffe (IAF) im Gaza-Streifen. Das stößt sogar in Israel selbst auf erhebliche Kritik. Aber auch für Herrn Broder gilt

§ 130 Strafgesetzbuch:

Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, […]

2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

Herr Broder weiß, wovon er spricht. Bei anderen Anlässen wie bei unsäglichen Aussagen auf Wahlplakaten der ebenso unsäglichen NPD verweist er sehr wohl auf diesen Tatbestand der Volksverhetzung.

Herr Broder, wenn schon nicht Knast, dann aber schämen, sofort!

Link: Haaretz Editorial | Jul. 11, 2014 | 12:12 AM

Caution, another Cast Lead lies ahead

The first few days of Operation Protective Edge indicate that Israel hasn’t learned anything from previous instances of mass killing. […] The longer Operation Protective Edge continues, the clearer the nature of the IAF’s targets become. This time they include the homes of Hamas and Islamic Jihad operatives. Israel’s B’Tselem human rights organization said yesterday that this violates the international humanitarian law, which permits attacks only against targets that effectively assist military efforts. The homes of people involved in the fighting against Israel do not meet this definition. Nor is killing their relatives a military necessity. […]

 

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„De Ranger“: halbnackte Tatsachen

Böstenholler am Nationalpark-Schild (Symbolfoto: spätere und unvollständige Rekonstruktion)

„De Ranger“: halbnackte Tatsachen, die späte Rache up platt

Da es sich bei den damals Beteiligten um mindestens zwei Einwohner der Gemeinde Holtgast gehandelt hat, veröffentliche ich diesen Beitrag zur allgemeinen Erheiterung und zur Wahrheitsfindung auch in diesem Weblog: Im „Anzeiger für Harlingerland“, Lokalzeitung im Landkreis Wittmund, erschien am 04. Juli 2014 ein Plattdeutsch-Döntje über einen „Ranger“, der „vor gut dreißig Jahren“ drei Badenden im Watt die Kleider weggenommen und angeblich hinterher wegen einer polizeilichen Anzeige „den Schwanz eingezogen“ haben soll. Den Beitrag können Sie ganz unten nachlesen. Böser „gröner Naturschützer“, und dazu noch ein „Zugereister“! Die Geschichte liest sich flott, wenn man plattdeutsch lesen kann, nur scheint die Vergangenheit doch den Schleier der geschönten Erinnerungstrübungen über das Erlebte gelegt haben, Wesentliches wird verschwiegen. Weiterlesen

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